19. September 2017

Immobilienkauf – lohnende Anlage oder Teufelszeug?

Tom Walter ist Diplomand bei der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien und setzt sich im Folgenden mit dem Thema „Immobilienkauf“ auseinander.

Nach mittlerweile über einem Jahr beim Immobiliencenter der Sparkasse werde ich oft von Verwandten, Freunden und Freundes Freunden auf das Thema Immobilienkauf angesprochen. Ob ich denn da nicht etwas hätte für sie oder ob es sich denn lohnt, jetzt etwas zu kaufen. Und meine ganz klare Meinung ist: Diese Fragen sind nicht mal eben beim feierabendlichen Grillen geklärt. Denn in den Köpfen meinen sie eigentlich: Ist der Immobilienkauf ein Spiel mit dem Feuer oder gar ein Pakt mit dem Teufel?

Mein Name ist Tom Walter und ich bin Diplomand im Studiengang Wohnungs- und Immobilienwirtschaft an der Zittauer Hochschule. Neben der Ausbildung als Wirtschaftsingenieur bekommt man in unserem Studiengang umfassenden Einblick in juristische Belange rund um Immobilien und vor allem auch in die Bautechnik. Ich schreibe mein Diplom zum Thema „Umgebindehäuser in der südlichen Oberlausitz“ begleitend an der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien und werde oft mit dem Thema „Immobilienkauf“ konfrontiert.

Ob sich ein Immobilienkauf für mich für die Zukunft in jedem Fall lohnt ist eine Frage, die man wohl nur mit dem Blick in die Glaskugel abschließend beantworten könnte. Was sich in jedem Fall lohnt: den Immobilienkauf für sich im Kopf als Variante zu sehen. Fakt ist, dass in Zeiten niedriger Zinsen und schrumpfender Rente jeder nach einer Alternative für seine Kapitalanlage sucht. Die Gedanken springen womöglich von den klassischen Aktien über das noch unbekannte Handeln mit Bitcoins hin zu einer Immobilie. Auch gern als „Betongold“ bezeichnet sind Immobilien wohl das etablierteste Modell: Man hat für sein Geld ordentlich was in der Hand und sorgt fürs Alter vor. Denn jeder weiß: Ist das Haus erstmal bezahlt, wohnt man sein ganzes Leben mietfrei. Rund 50 % der Rente sind abgezahltes Wohneigentum, das ist immer eine Zahl, die man im Hinterkopf behalten sollte. Ist man einmal in der eigenen Immobilie, ist man quasi sein eigner „Fondsmanager“ und hat für den Wert seines „Portfolios“ Sorge zu tragen. Durch punktuelle oder stetige Modernisierungen sowie Sanierungen lässt sich der Wert der eigenen Immobilie erhalten oder sogar steigern. Man managt seine Kapitalanlage durch kleine Stellschrauben und ist nicht an einen Vermieter gebunden.

Der wohl entscheidendste Initiator für den Immobilienkauf sind wohl aber auch die momentan niedrigen Zinsen. An diesem Gedanken angelangt, kommen wir als Sparkasse ins Spiel. Täglich erlebe ich, mit welchem Feingefühl und welchem Zeitaufwand unsere Finanzierungsberater die Kreditinteressenten beraten. Das Team erarbeitet für die Kundschaft umfassende Finanzierungkonzepte und sorgt sich auch um deren ruhiges Leben im Alter. Denn: Finanzierungen wie in meinen Bekanntenkreis bis die Kreditnehmer 85 Jahre alt sind, sind bei der Sparkasse schlichtweg nicht möglich und zudem moralisch bedenklich. Das ist der Punkt, wo sich ein Immobilienkauf nicht mehr lohnt. Ob sich ein Immobilienkauf für Sie lohnt und für uns moralisch vertretbar ist? Sprechen Sie unsere Berater an. Das Team des Immobiliencenters erarbeitet Ihre Perspektiven für die eigenen vier Wände. Denn: Immobilienkauf ist einfach. Mit dem richtigen Partner an Ihrer Seite.

19. September 2017

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