7. Oktober 2026

Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien eröffnet modernisierten Standort in Görlitz

Presse

Historisches Gebäude mit neuer Zukunft: Sparkasse verbindet 176 Jahre Geschichte mit moderner Beratung

Die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien eröffnete am 7. Oktober 2026 nun offiziell ihren modernisierten Standort auf der Berliner Straße in Görlitz. Gemeinsam mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, Landrat Dr. Stephan Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Görlitz Octavian Ursu, Verbandsgeschäftsführer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes Markus Rück, Vertretern aus Politik und Wirtschaft, Mitgliedern des Verwaltungsrates und des Zweckverbandes sowie ehemaligen Vorständen und zahlreichen weiteren Gästen feierte die Sparkasse die Fertigstellung des zentralen Bauabschnitts auf der Berliner Straße 64.

Bereits im Oktober 2024 wurde das moderne, barrierefreie Service-Center auf der Berliner Straße 63 eröffnet. Seit Ende August dieses Jahres steht nun auch der historische Gebäudeteil an der Berliner Straße 64 wieder vollständig für Beratung und persönliche Gespräche zur Verfügung. Gleichzeitig befindet sich der angrenzende Innenhof sowie das dazugehörende Gebäude in der Dr.-Friedrichs‑Straße 4 noch im Bau. Künftig wird dort das Immobilien‑Center einziehen.

„Heute schließen wir nach knapp drei Jahren Bauzeit und etwa einem Jahr Planung ein wichtiges Kapitel unserer Standortentwicklung in Görlitz ab“, freut sich Grit Fugmann, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien. „Wir haben einen Ort saniert, der für die Geschichte unserer Sparkasse und für die Stadt Görlitz eine besondere Bedeutung hat. Dabei war uns wichtig, das historische Gesicht des Hauses zu bewahren und gleichzeitig Räume zu schaffen, die den Anforderungen an moderne Beratung, Zusammenarbeit und Arbeitsplätze gerecht werden.“

176 Jahre Sparkasse in Görlitz

Die Geschichte der ehemaligen Städtischen Sparkasse in Görlitz reicht bis zum 15. Mai 1850 zurück. An diesem Tag wurde das Reglement für die Gründung der Sparkasse angenommen. Ihre erste Adresse war die Langenstraße, wo sich damals die Städtische Pfandleihe befand. Bereits wenige Jahre später zog die Sparkasse in das Rathaus um. Am 1. September 1913 wurde schließlich der Standort auf der Fläche eines ehemaligen Krankenhausgeländes auf der Berliner Straße 64 eingeweiht.

Mit der aktuellen Modernisierung erfolgte die umfassende Erneuerung des Gebäudes. Gleichzeitig blieben die prägenden historischen Elemente erhalten. Dazu gehören insbesondere das denkmalgeschützte Treppenhaus sowie die Säulen der historischen Kassenhalle.

Zeitkapsel als verbindendes Element von Vergangenheit und Zukunft

Bei den Umbau- und Modernisierungsarbeiten im Beratungscenter Görlitz stießen die Bauarbeiter überraschend auf eine Zeitkapsel aus dem Jahr 1992.

Grit Fugmann und Mario Häser nahmen den Fund zum Anlass, diese Tradition fortzuführen. Eine neue, wasserdichte Zeitkapsel wurde mit den historischen Unterlagen aus der gefundenen Kapsel sowie aktuellen Dokumenten und Informationen gefüllt. Anschließend wurde sie wieder an ihrem ursprünglichen Platz versenkt.

Damit bewahrt die Sparkasse ein Stück ihrer Gegenwart für zukünftige Generationen. Wann die Zeitkapsel wieder geöffnet wird, bleibt offen. „Wir hoffen, dass es dann an diesem Ort immer noch eine Sparkasse gibt“, so Fugmann.

Ein Standort für Kunden, Mitarbeiter und die Region

Der modernisierte Görlitzer Sparkassenstandort vereint heute Service, persönliche Beratung und moderne Arbeitswelten. Während das Service-Center auf der Berliner Straße 63 als zentraler Anlaufpunkt für das tägliche Servicegeschäft dient, bietet die Berliner Straße 64 Raum für persönliche Beratung und Gespräche.

„Der Umbau des Gebäudes ist ein Großprojekt. Zugleich ist es für uns eine Investition in unseren Standort und in unsere Mitarbeiter. Vor allem schaffen wir damit die Voraussetzungen, unsere Kunden auch künftig zeitgemäß zu beraten und unsere Aufgaben als Sparkasse in der Region weiter wahrzunehmen“, betont Grit Fugmann.

Die Modernisierung des Görlitzer Standortes steht zugleich für die strategische Weiterentwicklung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien. Bereits im Juli 2023 kündigte die Sparkasse an, ihre bislang auf Zittau, Löbau und Görlitz verteilten Verwaltungsbereiche am Standort Görlitz zu bündeln.

Sparkasse als Partner für Görlitz und die Region

Mit der Eröffnung wird die Entwicklung des Görlitzer Standortes sichtbar: Aus einem historischen Sparkassengebäude ist ein moderner Ort für Beratung, Service und Zusammenarbeit geworden, ohne die charakteristischen Elemente des Hauses aufzugeben.

Seit 1850 ist die Sparkasse in Görlitz verankert. „Die Anforderungen an eine Sparkasse verändern sich. Was bleibt, ist unser Anspruch, ein verlässlicher Partner für unsere Kunden, Unternehmen und die Region zu sein“, ergänzt Vorstandsmitglied Mario Häser.

Die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien in Zahlen

Stand: 31. Dezember 2025

Bilanzsumme:                                    4,652 Mrd. Euro

Jahresüberschuss:                                5,6 Mio. Euro

Kundeneinlagen:                                3,966 Mrd. Euro

Kreditbestand:                                   1,408 Mrd. Euro

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:      475

Auszubildende/Studierende:             28

Geschäftsstellen:                               6 Beratungscenter, 21 Filialen, eine Fahrbare Filiale

Engagement für die Region:             Rund 1,4 Mio. Euro, 21 Crowdfunding-Projekte

7. Oktober 2026

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