7. August 2014

Wenn die Hoffnung in Fahrt kommt

Mit der Tour der Hoffnung kommt in diesen Tagen eine inzwischen bundesweit bekannte Benefizaktion nach Sachsen und macht dabei auch in der Oberlausitz an verschiedenen Orten Station. Das Ziel der Aktion: Spenden zu sammeln, um Kindern mit der Diagnose Leukämie noch besser helfen zu können.

Frühjahr 1983: der Gießener Medizinprofessor Fritz Lampert arbeitet als Leiter der Kinderkrebsstation. Er wirkt an vorderster Front mit, um mit neuen Methoden der Früherkennung und wirkungsvolleren Therapiestrategien für Kinder mit der Diagnose Leukämie Hoffnung zu schaffen. Doch immer wieder werden die finanziellen Mittel knapp, um in einem speziell zu errichtendem Chromosomen-Labor noch erfolgreicher zu forschen sowie neue Methoden und Therapieansätze in die Praxis zu überführen.

Der begeisterte Radsportler hatte eine Idee, um mehr Aufmerksamkeit für seine kleinen Patienten zu erreichen und mehr Mittel für seine Forschung zu erhalten. Eine besonders originelle Radtour musste her, auf der Spenden akquiriert und die Medien eingebunden werden. Bereits die erste Tour war ein voller Erfolg. Mittlerweile gibt es nicht nur Partnertouren, sondern auch verschiedene Strecken. Unterstützt und begleitet werden die Radwerber dabei auf etlichen Streckenabschnitten auch von prominenten Politikern.

Immer wieder waren die Spendenwerber dabei auch in Sachsen. Und in diesem Jahr kommen sie uns am 8. August besonders nahe, wenn die Tour der Hoffnung durch die Oberlausitz rollt. Empfangen und begrüßt werden die radelnden Werber u. a. in Löbau, Reichenbach, Görlitz, Zittau und Eibau von den Bürgermeistern, dem Landrat oder anderen Honorationen der Städte sowie Wirtschaftsvertretern und ganz sicher auch von dem einen oder anderen Sponsor wie der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien. Doch helfen kann auch jeder andere – und dabei mit etwas Glück sogar gewinnen: mit einem Spendenlos.


Foto: Copyright Tour der Hoffnung

 

7. August 2014

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