23. November 2017

21. Unternehmer-Preis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes – Zwei Preise für den Landkreis Görlitz

Gleich zwei Preisträgern aus Sachsen konnte Frank Hensel, Vorstandsmitglied der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, auf dem 21. Unternehmerkonvent des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) gratulieren. Unternehmer des Jahres wurde die digades GmbH aus Zittau, Kommune des Jahres die Gemeinde Großschönau.

Zur Preisverleihung nach Potsdam kamen der Geschäftsführer der digades GmbH Lutz Berger und der Bürgermeister der Gemeinde Großschönau Frank Peuker. Sie erhielten die Preise aus den Händen von Dr. Michael Ermrich, Geschäftsführender Präsident des OSV, und Sparkassenvorstand Frank Hensel. Beide Preisträger stehen für Aufbruch, Optimismus, Kreativität und Ideenreichtum, aber auch Verbundenheit mit der Heimat und Verantwortung für das Gemeinwesen.

Unternehmen des Jahres

Als Unternehmen des Jahres durchgesetzt hat sich die digades GmbH aus Zittau. Digades entwickelt elektronische Systemlösungen für Autos und Gebäude und ist weltweit der größte Hersteller von Funkfernbedienungen für Autostandheizungen. Die Zittauer haben auch ein Kontrollgerät für den Reifendruck entwickelt, das sich im Reifen befindet und mit „dguard“, ein automatisches Notrufsystem für Motorradfahrer. Das 1991 mit sieben Ingenieuren gegründete Unternehmen beschäftigt heute 164 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von 23 Millionen Euro. „Wir begleiten das Unternehmen erst seit ein paar Jahren, die aber von einer guten Zusammenarbeit gekennzeichnet sind. Wir bedanken uns bei der digades GmbH für ihr Vertrauen“, so Frank Hensel.

Kommune des Jahres

Frank Hensel, Vorstandsmitglied der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien (l.) und Dr. Michael Ermrich, geschäftsführender Präsident des OSV (r.) überreichen den Preis für die Kommune des Jahres an Frank Peuker, Bürgermeister der Siegergemeinde Großschönau (2. v. r.), und Aline Lischke-Förster, Vorsitzende des Naturpark Zittauer Gebirge e.V. Copyright: OSV

Der Landessieger Sachsen, die Gemeinde Großschönau, ist mit der Textilgeschichte der Damast- und Frottierweberei eng verbunden. Großschönau ist Deutschlands ältestes Weberdorf. Davon zeugen vielen kleine und große Umgebindehäuser, meist ehemalige Weberhäuser, sowie die für ein Dorf ungewöhnlichen Villen der Fabrikanten.

Deutschlands einziges Damast- und Frottiermuseum erläutert Besuchern die bis 1666 zurückreichende Tradition der Damastweberei. Der deutschlandweit einzige funktionstüchtige Handzugwebstuhl von 1835 für diese Gewebeart zählt zu den besonderen Raritäten des Museums, ebenso wie der letzte funktionstüchtige Frottierhandwebstuhl. „Großschönau zählt schon seit Jahren zu den aktivsten Gemeinden, wenn es um die touristische Vermarktung des historischen Erbes Textilindustrie geht“, erläutert Frank Hensel. „Wir sind seit 1991 Partner der Gemeinde, worauf wir sehr stolz sind, und danken für die jahrzehntelange Treue zur Sparkasse.“

Außerdem ist Großschönau bei Wanderern und Radtouristen sehr beliebt, die Gemeinde ist stolz auf das Trixi-Erlebnisbad und auf die guten Schulen und Kitas.

Am Donnerstag wurden in Potsdam je einen Preisträger aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt in den Kategorien „Unternehmen des Jahres“, „Verein des Jahres“ und „Kommune des Jahres“ ausgezeichnet.


Titelfoto: Lutz Berger (2. v. r.), Geschäftsführer der digades GmbH, nahm gemeinsam mit seiner Gattin Kerstin Berger den Preis für das Unternehmen des Jahres von Frank Hensel, Vorstandsmitglied der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien (l.) und Dr. Michael Ermrich, geschäftsführender Präsident des OSV ( r.), entgegen.
Copyright: OSV

23. November 2017

Ihr Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zur Aktuell-Übersicht