9. Januar 2014

Freundliche Erinnerung: SEPA kommt!

Bei der Sparkasse sind Sie mit Ihren Kontoverbindungen im Zuge der SEPA-Umstellung gut aufgehoben! Dennoch sollten Sie sich ausreichend informieren, was Sie gegebenenfalls in die Wege leiten oder beachten müssen. Denn ab 1. Februar 2014 gilt die neue Norm und kann, gerade im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr und für Unternehmen, enorme Erleichterungen bringen.

Von diesem Tag an dürfen Kreditinstitute alle Überweisungen und bisherigen Lastschriften von Personen, Unternehmen und Vereinen nur im neuen SEPA-Format (Single Euro Payment Area) bearbeiten. Dafür müssen dann statt der jahrelang gewohnten (deutschen) Kontonummer und Bankleitzahl zwingend die internationale Bankkontonummer (IBAN) und die internationale Bankleitzahl (BIC) verwendet werden.

Aber, Sie brauchen keine Angst vor SEPA zu haben – denn laut jüngsten Erhebungen sind die deutschen Unternehmen, Behörden und Kreditinstitute bei der Umstellung auf das internationale SEPA-System gut im Plan. Selbstverständlich gilt dies auch für die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien und ihre Datenverarbeitungs- und Zahlungsprozesse.

Auch bei Ihrem ganz privaten Zahlungsverkehr werden Sie die meisten Umstellungen gar nicht bemerken. So bleiben erteilte Einzugsermächtigungen genauso gültig wie beispielsweise Ihre Kontodaten. Und auch Ihr Girokonto bleibt für Sie das „alte“. Auch bei „neuen Überweisungsaufträgen“ ähneln die zukünftig anzuwendenden Verfahrensweisen dem bisher gewohnten Procedere. Statt der bisherigen Kontonummer und Bankleitzahl müssen alle Kunden zukünftig im innerdeutschen privaten Zahlungsverkehr die IBAN benutzen, die aus der bisher vertrauten Kontonummer und der Bankleitzahl sowie dem Ländercode DE und zwei Prüfziffern besteht. Doch Sie werden sehen, die Anwendung der SEPA-Formate ist nicht kompliziert und auch die neue IBAN ist eigentlich gar nicht so schwer zu merken. Und wenn doch mal eine Frage offen bleibt, wir helfen Ihnen gern weiter, online oder auch ganz persönlich in Ihrer Filiale.

Auch Unternehmen und Vereine müssen genau(er) hinschauen, welche Veränderungen und Herausforderungen mit den neuen SEPA-Zahlverfahren verbunden sind. Gerade unsere Firmenkunden sollten sich der Tragweite der Umstellung und der damit verknüpften Risiken und Anforderungen hinsichtlich Liquidität und Rechnungswesen bewusst sein. Bei beiden Aspekten helfen unsere Firmenkundenberater natürlich gern mit Rat und Tat. Auch Vereine sind gut beraten, sich rechtzeitig um die Umstellung zu kümmern, damit die Mitgliedsbeiträge weiterhin problemlos eingezogen werden können – wobei allerdings bestehende schriftliche Einzugsermächtigungen der Mitglieder nicht erneuert werden müssen.

Hier finden Sie weitere Hilfe und umfangreiche Informationen zum Thema SEPA.

Weitere allgemeine Informationen bietet auch das „SEPA-Pressegespräch“
9. Januar 2014

3 Kommentare

    • Ulrich Neumann
      Ulrich Neumann

      Ja, so schnell kann es manchmal gehen. Das hat sicher nicht nur uns überrascht. Ändert aber erst mal nichts am gültigen Stichtag 1. Februar 2014 für die SEPA-Umstellung. Sofern die EU-Staaten und das Europa-Parlament dem Vorschlag zustimmen, nutzen hoffentlich die bislang Säumigen die Übergangsfrist.

      • Ulrich Neumann
        Ulrich Neumann

        Ergänzend noch eine Stellungnahme von offzieller Seite:
        Der Geschäftsführende Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV), Dr. Michael Ermrich, begrüßte die Entscheidung als Entscheidung im Sinne der Kunden. „Die OSV-Sparkassen waren und sind für die Umstellung auf SEPA gerüstet; sie haben alle notwendigen Schritte eingeleitet und sind im fortwährenden Kontakt mit ihren Kunden. Allerdings haben nicht alle Kunden dies so umgesetzt, wie es für eine reibungslose Umstellung erforderlich wäre. Die Verschiebung ist deswegen für diese Kunden hilfreich, das begrüßen wir.
        Allerdings bedeutet aufgeschoben nicht aufgehoben. Ich appelliere deswegen an unsere Kunden, die noch anstehenden Maßnahmen konsequent weiterzuverfolgen, sei es die Beantragung der Gläubiger-ID, die Information ihrer Kunden über die neue BIC und IBAN oder aber die Neugestaltung der Briefbögen. Der Stichtag kommt, wenngleich auch später. “ Ausdrücklich dankte Ermrich den Vereinen und Unternehmen, die ihre Vorbereitungen bereits abgeschlossen haben.

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