8. Juni 2018

„Go slow to go fast“ – 25. Wirtschaftsgespräch mit Vergabe des 5. Görlitzer Unternehmerpreises

Michael Bräuer, Bert Handschick, Edgar Wippel, Gerald Meyer, Roland Jäkel (v. l.)

Am 06.06.2018 fand im Theater Görlitz das 25. Wirtschaftsgespräch statt. Fast 200 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Bildung sowie Vertreter der Medien folgten der gemeinsamen Einladung der drei Unternehmerverbände des Landkreises Görlitz und der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien.

Gerald Meyer von der RBB führte durch den Abend. Dieser begann im Rahmen einer Talkrunde zu aktuellen, wirtschaftlich bedeutsamen Themen in der Region. Teilnehmer waren die Vorsitzenden der Unternehmerverbände Edgar Wippel, Roland Jäkel und Bert Handschick sowie der Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien Michael Bräuer.

Im weiteren Verlauf wurde zum 5. Mal der Görlitzer Unternehmerpreis des Allgemeinen Unternehmerverbandes Görlitz und Umgebung e.V. an ein herausragendes Unternehmen aus der Region verliehen. Den diesjährigen Preis erhielt die DSER – Deutsche Software Engineering & Research GmbH. Johann Horch, Geschäftsführer der DSER, nahm den Preis stolz entgegen und bedankte sich bei seinem Team. Die DSER ist „die Ideen-Fabrik und Software-Schmiede, die Banking und Geldanlage in die Zukunft denkt“, so Horch. Die Unternehmensgründung erfolgte 2006 am Standort Görlitz. Das Unternehmen beschäftigt inzwischen 30 erfahrene Experten und ist international vertreten. Michael Bräuer beglückwünschte Johann Horch und die DSER auch im Namen der Sparkasse zu der Auszeichnung.

Ein weiteres Highlight war der Vortrag von Benedikt Böhm, Internationaler Geschäftsführer der Firma Dynafit und Extremsportler.

„Mehr Speed, weniger Risiko – aus der Extremen in die Geschäftswelt“

Er sprach in einer offenen, ehrlichen Art über Visionen, Mut, Scheitern, Ängste und dem starken Willen wieder aufzustehen. Ausgehend von seinen bergsteigerischen Erfahrungen als Extremsportler schlägt er die Brücke ins Berufsleben. Er berichtete darüber, wie er es schafft, seine Ziele immer wieder zu erreichen. „Nur wenn ich mir hohe Ziele setze, kann ich auch hohe Ziele erreichen“, erklärt Benedikt Böhm. So führte er auch sein Unternehmen zum Erfolg. „Go slow to go fast“ ist dabei sein Motto, denn „niemand macht von heute auf morgen eine Firma zum Marktführer“ oder besteigt einen „8000er“, so der Extremskibergsteiger.

8. Juni 2018

Ihr Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zur Aktuell-Übersicht