5. April 2016

Görlitz ART: Kunst braucht Öffentlichkeit

Kunst lebt davon, sich öffentlich zu präsentieren. Davon können sich jetzt Görlitzer und Gäste der Stadt selbst ein Bild machen. Mit der „Görlitzer ART – Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Görlitz“ fördert ein gemeinsames Projekt der Städte Görlitz und Wrocław neue „Ansichtssachen“ und Perspektiven zutage.

Konzipiert wurde dieses Projekt unter der künstlerischen Leitung der Kunstakademie Wrocław und koordiniert durch die Görlitzer Kulturservicegesellschaft mbH. Mit der Ausstellung DURCHDRUNGEN | PENETRACJE (noch bis 10. April im Kaisertrutz zu sehen) fiel bereits im Februar der Startschuss. Doch so richtig ins Rollen kommt das Projekt erst ab dem 1. April, wenn die Stadt an der Neiße ein ganzes Jahr lang zu einer öffentlichen Galerie wird. Nach einem Gestaltungs-Wettbewerb für professionelle Künstler wurden mittels einer deutsch-polnischen Jury die ausgewählten Kunstwerke in einer offenen Abstimmung ermittelt.

Nunmehr werden sowohl sehr junge als auch etablierte Künstler aus Wrocław und Niederschlesien mit ihren Kunstwerken und Installationen dabei sein. Zu sehen sind ihre Objekte an zahlreichen, allgemein zugänglichen Orten in Görlitz und ermöglichen so neue Sichtweisen auf die Bausubstanz der denkmalreichsten Stadt Deutschlands. Eine „gängige“ Route verbindet dabei die zehn geplanten Kunstwerke zwischen dem Görlitzer Bahnhof und der Altstadtbrücke zu einem Spaziergang der besonderen ART.

Damit diese Kunst öffentlich und für unsere Region präsentiert werden kann, hat sich auch die Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien über drei Jahre mit insgesamt 60.000 Euro an diesem Projekt beteiligt.

Weitere Information rund um dieses öffentlich-künstlerische Projekt finden Sie hier.

Titelfoto: Künstler Herr Lehmann mit seiner Skulptur „Salzkristalle“; Copyright Görlitz-Art-Jaworek

 

5. April 2016

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