20. Dezember 2018

Fünf Mythen über Robo-Advisors

Warum bevestor eine gute digitale Möglichkeit zur langfristigen Vermögensanlage und zum Vermögensaufbau ist.

Sind wir einmal ehrlich, wie viele Innovationen wurden anfangs mit Vorurteilen konfrontiert? Carl Benz und sein Automobil, Microsoft-Chef Steve Ballmer prophezeite dem iPhone 2007 keine Zukunftschancen, und das elektronische Stabilisierungsprogramm (ESP) wollte anfangs kaum ein Fahrzeughersteller einbauen. Und auch das innovative Angebot eines Robo-Advisors in Form einer digitalen Vermögensanlage muss sich erst einmal etablieren. Wir decken die fünf gängigsten Mythen auf und erklären, was tatsächlich hinter einem Robo-Advisor steckt.

1 Bei einem Robo-Advisor verwaltet ein Roboter mein Geld, der menschliche Anlageexperte spielt keine Rolle mehr.

Das stimmt pauschal nicht. Die meisten Robo-Advisors investieren das Geld der Kunden zwar computergesteuert über Algorithmen. Allerdings nach einer zu Beginn durch den Robo-Advisor kundenindividuell festgelegten Anlagestrategie. Im Gegensatz zu vielen anderen Robo-Advisors hat bevestor mit den Vermögensverwaltungsexperten jene menschliche Expertise, um den komplexen Investmentprozess zu steuern, zu überwachen und bei Bedarf anzupassen. Ein Robo-Advisor lässt sich nicht von Emotionen leiten, arbeitet automatisch und kann in kurzer Zeit eine enorm große Datenmenge für die Entscheidung analysieren. Mit dem sogenannten Autopiloten, ein fester Bestandteil bei bevestor, wird das Portfolio anhand mathematischer Finanzkennzahlen und im Abgleich zum Anlegerprofil fortlaufend überwacht und bei Bedarf angepasst, damit die Struktur immer zum Risikoprofil des Anlegers passt. Auch bei der Fondsauswahl können sich bevestor-Kunden auf die qualitative Selektion der besten Produkte durch das Deka-Fondsresearch verlassen.

2 Ein Robo-Advisor ist nur etwas für wohlhabende Kunden.

Das ist nicht richtig, denn bevestor bietet allen Kunden die Möglichkeit, ihr Vermögen professionell verwalten zu lassen. Denn mit einem monatlichen Anlagebetrag können Kunden der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien ab 25 Euro oder einmalig 1.000 Euro bereits loslegen. Nach der Eröffnung wird das Depot komplett online und ohne feste Laufzeit verwaltet. Der Nutzer zahlt zwischen 0,8 Prozent und 1,0 Prozent pro Jahr auf den durchschnittlichen Depotwert (zzgl. Fondskosten) – keine Depot- oder Transaktionskosten, keine Ausgabeaufschläge. Um diesen günstigen Preis für eine professionelle Vermögensverwaltung anbieten zu können, werden die Vorteile der digitalen Welt genutzt, indem mit computergestützten und automatisierten Prozessen gearbeitet wird. Mit Hilfe des Anlageassistenten ist es außerdem schnell und einfach möglich, die passende Anlagestrategie online zu ermitteln und direkt anzulegen.

3 Wenn ein Roboter mein Geld verwaltet, dann gibt es niemanden, der mich vor möglichen Verlusten warnt.

Das kann bei einem Robo-Advisor natürlich der Fall sein. Bei bevestor wird auf Wunsch ein Anlageschutz bereitgestellt. Die dahinterliegende computergesteuerte Risikomanagement-Strategie basiert darauf, die Risiken der Märkte laufend zu prognostizieren und bei entsprechenden Veränderungen die Wertschwankungen des Portfolios zu minimieren. Der Anlageschutz ist eine Risikomanagement-Strategie und keine Garantie. In bestimmten Marktsituationen können die definierten Verlustschwellen auch überschritten werden. Der Anlageschutz wird von der Deka Vermögensmanagement erbracht. Übrigens: Die Zeitschrift Capital hat kürzlich Robo-Advisors geprüft und bewertet.** bevestor erreichte bei der ersten Teilnahme sofort die Höchstnote mit 5 von 5 Sternen und zählt in der Gesamtwertung zu den besten getesteten Robo-Advisors in Deutschland.

4 Wenn mein Geld von einem Roboter gemanagt wird, dann kann jeder auf meine persönlichen Daten zugreifen und mein Geld abgreifen.

bevestor ist eine hundertprozentige Tochter der DekaBank und als Mitglied der Sparkassen-Finanzgruppe dem Schutz von Kundendaten und der zugrunde liegenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) besonders verpflichtet. Darüber hinaus betreibt bevestor seine Anwendung auf einer sicheren Infrastruktur und erfüllt im Rahmen der Depoteröffnung sowie im Umgang mit Daten höchste Sicherheitsanforderungen. Auch für die Transaktionen gelten hohe Sicherheitsstandards. So werden alle Aufträge durch das mTAN-Verfahren vor Angriffen geschützt. Im Kundenbereich können durchgeführte Transaktionen jederzeit nachverfolgt werden. Die Internetseite ist SSL-verschlüsselt, wodurch alle Daten sicher übertragen werden.

5 Robo-Advisor investieren ausschließlich in Indexfonds, sogenannte Exchange Traded Funds (ETFs).

Tatsächlich legen viele Robo-Advisor die Kundengelder ausschließlich in ETFs an. Ein ETF ist ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung eines Index wie beispielsweise des DAX® abbildet. ETFs sind in der Regel kostengünstiger als aktiv gemanagte Fonds und bieten somit entsprechende Kostenvorteile. Jedoch ist auch die Investition beziehungsweise Beimischung von aktiv gemanagten Fonds in ein Portfolio durchaus sinnvoll und derzeit nur bei wenigen Robo-Advisors möglich. bevestor bietet die Möglichkeit, interessante Investmentthemen wie etwa Klimawandel oder Industrie 4.0 hinzu zu wählen, die zu einem fest definierten Anteil in einen hochwertigen, aktiv gemanagten Fonds investieren. Während sich die Wertentwicklung bei ETFs ausschließlich aus dem unterliegenden Index ergibt, bieten aktiv gemanagte Fonds die Möglichkeit eine höhere Wertentwicklung als der Index zu erzielen.

*Die Fondskosten werden direkt dem Fondsvermögen entnommen. Weitere Infos finden Sie auf bevestor.de.

**Capital, Heft 8 (2018), S. 106 – 113. Es wurden 25 digitale Anlagelösungen, die Ende Mai 2018 am Markt waren, getestet.

20. Dezember 2018

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