24. April 2015

Geschäftsjahr 2014 – Erneut hoher Vertrauensbeweis durch unsere Kunden

Die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien hat auch das Geschäftsjahr 2014 wieder mit einem zufriedenstellenden Ergebnis abgeschlossen. „Die Finanzlage unserer Sparkasse ist stabil. Wir als Vorstand blicken zufrieden auf die erzielten Ergebnisse, die die Basis für eine weiterhin positive Entwicklung unseres Hauses bilden“, fasst Michael Bräuer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, das vergangene Geschäftsjahr zusammen.

Bilanzsumme erneut gestiegen

Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr um rund 156,7 Mio. Euro und beträgt nun über 2,94 Mrd. Euro. Die größte Position in der Bilanz sind die Kundengelder mit einem Anteil von 88,9 %.

Sparkassenkunden mit großem Vertrauen in das Geschäftsmodell

Die Kundeneinlagen sind zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen und belaufen sich nun auf über 2,6 Mrd. Euro. Trotz weiterhin rückläufiger Bevölkerungszahlen und historisch niedriger Zinsen wuchs der Einlagenbestand deutlich um 4,8 %.

„Sechs von zehn Einwohnern im Landkreis Görlitz führen ihr Girokonto bei der Sparkasse. Dies ist vor allem dem Vertrauen unserer Kunden in das bewährte Geschäftsmodell und der seriösen und qualitativ hochwertigen Beratung durch unsere Mitarbeiter zu verdanken“, erläutert Frank Hensel, Vorstandsmitglied der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien.

Die meisten Kunden bevorzugen nach wie vor sichere Geldanlagen mit überschaubaren Laufzeiten.

Stabiles Kreditgeschäft

Die Sparkasse sagte im Berichtsjahr neue Darlehen an Unternehmen und Selbstständige sowie Privatpersonen und Kommunen in Höhe von 115,5 Mio. Euro zu. Der Großteil der Neuausreichungen entfiel wiederum auf Unternehmen sowie Selbstständige (52,7 %). An private Kreditnehmer entfielen 45,6 %, vorrangig in Form von Wohnungsbaukrediten. Der Kreditbestand stieg um 22 Mio. Euro auf 740 Mio. Euro.

„So günstige Kreditzinsen wie derzeit hatten wir als Sparkasse in unserer Geschichte noch nie. Wer investieren will, sei es in die eigenen vier Wände oder in sein Unternehmen, sollte die Chance jetzt nutzen“, lautet Frank Hensels Empfehlung.

Fondssparen als attraktive Alternative

Renditeorientierte Kunden griffen im vergangenen Jahr vermehrt auf Fonds der DekaBank als Anlage zurück. Diese waren aufgrund des anhaltend niedrigen Zinsniveaus eine attraktive Alternative. Der Depotwert betrug zum Bilanzstichtag 137,0 Mio. EUR (Vorjahr: 130,2 Mio. Euro).

Eine solide Basis

Die solide Geschäftspolitik der Sparkasse hat sich auch 2014 erneut bewährt. Der Jahresüberschuss liegt mit 4,8 Mio. Euro nahe am Vorjahreswert (5,0 Mio. Euro). Der leichte Rückgang liegt hauptsächlich an geringeren Zinserträgen sowie an den, durch Tarifsteigerungen deutlich gestiegenen, Personalaufwendungen. Der Rückgang der Beschäftigtenzahl resultiert in erster Linie aus dem Wechsel von 24 bisher abgeordneten Mitarbeitern in ein Anstellungsverhältnis beim Landkreis Görlitz. Aus dem Jahresüberschuss wird die Sparkasse im Wesentlichen ihre Reserven stärken, um Vorsorge für die Zukunft zu treffen. Ebenso kann eine Ausschüttung an den Träger der Sparkasse in Vorjahreshöhe erfolgen, wenn die Zweckverbandsversammlung der Sparkasse dies im Sommer beschließt.

„2014 haben wir erneut ein historisches Zinstief erreicht. Die Ursache dafür ist die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Dadurch werden unter anderem die Staatshaushalte zu Lasten der deutschen Sparer saniert. Aber auch das solide Geschäftsmodell regionaler Kreditinstitute wird vor große Herausforderungen gestellt, wenn von Einlegern auf einmal Zinsen gefordert werden und an Kreditnehmer Zinsen gezahlt werden. Hinzu kommen immer neue Vorschriften zur Bankenregulierung, die keinen Unterschied machen zwischen weltweit agierenden Großbanken und regional tätigen Instituten wie den Sparkassen. Hier sind die Politiker in Berlin und Brüssel sowie die EZB in Frankfurt gefordert, diese ungesunde Entwicklung zu korrigieren“, so der Vorstandsvorsitzende Michael Bräuer, gleichzeitig Verbandsobmann beim Ostdeutschen Sparkassenverband (OSV). „Die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien ist allerdings so solide und stabil aufgestellt, um auch diese schwierige Situation zu meistern.“

Starkes Engagement für die Region

Der wirtschaftliche Erfolg der Sparkasse ist die Basis für ihr starkes Engagement zum Gemeinwohl der Region. Darauf legt die Sparkasse nach wie vor großen Wert. So förderte sie im vergangenen Jahr insgesamt 418 Vereine und Institutionen sowie Initiativen und Projekte im Landkreis Görlitz. Dafür stellte die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien insgesamt 1,4 Mio. Euro zur Verfügung.

Darüber hinaus erhöhte sie das Kapital ihrer Stiftung um 3,0 Mio. Euro auf nunmehr 17,5 Mio. Euro. Mit den Erträgen aus dem Kapital förderte die Stiftung im vergangenen Jahr 53 Projekte mit insgesamt 164.000 Euro.

Eine Kurzübersicht zur Geschäftsentwicklung erhalten Sie auch in unserer Nutzenbilanz.


Foto: Michael Bräuer (links) und Frank Hensel, Vorstand der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, blicken zufrieden auf das Geschäftsjahr 2014.

24. April 2015

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