25. Februar 2014

Online- und Smartphone-Banking: Sicher ist sicher

Sicherheit muss Vorrang haben! Das sollte für alle Kunden nicht nur in Bezug auf ihre Spareinlagen gelten. Denn auch für den Umgang mit sensiblen Daten und Informationen via Internet oder Smartphone ist es notwendig, einfache Grundregeln zu beachten, die zu einem Plus an Sicherheit beitragen – ganz in unserem gemeinsamen Interesse.

Dazu müssen Sie kein ausgewiesener Computerexperte sein oder werden, denn einmal installiert, aktualisieren sich die gängigen Antivirenprogramme in der Regel automatisch und sorgen so für zeitgemäßen Schutz. Hier müssen nur die entsprechenden Funktionen aktiviert bzw. freigeschaltet sein. Ähnliches gilt für den verwendeten Browser, also das Programm, welches Sie durch das Internet führt und begleitet (z. B. Internet Explorer, Firefox) oder die verwendeten Betriebssysteme, die sich ebenfalls kostenlose Sicherheitsupdates aus dem Internet runterladen. Achten Sie auch darauf, eine Firewall zu aktivieren oder zu installieren, die externe Zugriffe auf Ihren Computer ausschließen soll.

Ebenso wichtig: die Wahl eines sicheren Autorisierungsverfahrens beim virtuellen Banking sowie der sorgfältige Umgang mit PIN und TAN-Nummern. Dazu gehört von Anfang an, diese nicht an für Dritte zugänglichen Orten aufzubewahren oder sogar gleich in der Brieftasche oder im Handy gespeichert mit sich zu tragen. Und denken Sie bitte daran, keine gängigen Zahlenkombinationen oder Passwörter mit (leicht erkennbaren) persönlichen Bezug zu verwenden. Es empfiehlt sich ebenfalls, für das Online-Banking keine externen Rechner zu verwenden, die zudem von vielen Leuten oder an öffentlichen Orten (Internetcafe, Bibliothek etc.) genutzt werden. Sollte es sich nicht vermeiden lassen, bitte unbedingt ordnungsgemäß ausloggen und anschließend das Internetprogramm komplett beenden, wenn Sie den Rechner (Ort) wieder verlassen.

Widerstehen Sie einfach!

Grundsätzlich gilt online – wie übrigens auch offline – überlegen Sie vorher, was Sie tun und welche Folgen etwas haben könnte. Dazu zählt, nicht auf Links in irgendwelchen Spam-E-Mails klicken, keinen „einfach so angebotenen“ Download durchführen, auf merkwürdige oder fehlerhafte Formulierungen in E-Mails oder Online-Offerten zu achten oder wenn dazu ein automatisch startendes (neues) Fenster aufgeht („Pop-up“). Ähnliche Vorsicht gilt für etwaige Dateianhänge – vergewissern Sie sich, von welchem Absender die E-Mail stammte!

Nicht zu vergessen: kontaktieren Sie uns, wenn „Ihnen“ in Bezug auf Online-Banking oder Datenabfragen etwas „Spanisch“ vorkommt, selbst, wenn es auf Englisch geschrieben wurde! Dazu zählt auch, seine Konten immer mal wieder auf Merkwürdigkeiten zu überprüfen und den Kontostand im Auge zu behalten. Außerdem sollten alle vorhergehenden Tipps auch für den entsprechenden Umgang mit Smartphones oder Tablets gelten.

Und bitte, vergessen Sie eines nicht: der wichtigste Schutz in punkto Online-Banking ist und bleibt Ihr gesunder Menschenverstand – auf den sollten Sie ruhig ebenso vertrauen!

25. Februar 2014

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