8. März 2019

Selbst ist die Frau! Warum Frauen aktiv für den Ruhestand vorsorgen sollten

© DSV

Wir gratulieren heute allen Frauen ganz herzlich zum Internationalen Frauentag. Schön, dass es Sie gibt! Lassen Sie sich von Ihren Lieben verwöhnen, überraschen und genießen Sie Ihren Ehrentag!

Zu diesem besonderen Anlass haben wir einige interessante Informationen und Tipps der Deka-Bank für Sie zusammengestellt:

Die jüngste Befragung des Deka-Anlegermonitors, einer repräsentativen YouGov-Studie im Auftrag der Deka zeigt, dass sich nur jede dritte Frau gerne mit der eigenen Geldanlage beschäftigt. Klar ist: Nur wer seine Vorsorge frühzeitig selbst in die Hand nimmt, kann sich für später ein finanzielles Polster aufbauen. Gleichzeitig zeigt sich jedoch: Frauen haben bei der Altersvorsorge einen großen Nachholbedarf.

Denn Frauen erhalten monatlich 427 Euro weniger als Männer. Dabei ist die Differenz zwischen den Geschlechtern regional sehr unterschiedlich. Am größten ist sie im Saarland mit 57 Prozent. Männer erhalten hier durchschnittlich 1.245 Euro Rente brutto im Monat, Frauen nur 532 Euro brutto. Anders sieht es im ehemaligen Ostteil Berlins aus: Mit 1.268 Euro gegenüber 1.026 Euro, also 19 Prozent, ist die Differenz hier bundesweit am niedrigsten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Berechnung der DekaBank, dem Wertpapierhaus der Sparkassen, die auf Daten der Deutschen Rentenversicherung von 2017 beruht. „Aus der Lohnlücke im Arbeitsleben entwickelt sich im Alter eine Rentenkluft“, sagt Deka-Volkswirtin Dr. Gabriele Widmann.

Ost-West-Unterschied klar erkennbar

Die Renten-Spannbreite zwischen Männern und Frauen ist dabei im Osten deutlich niedriger als im Westen der Republik. Das erklärt sich aus den vergleichsweise höheren Rentenzahlungen der Frauen in den östlichen Bundesländern. Dort erhalten Frauen im Schnitt rund 30 Prozent mehr Rente als im Westen. Da die meisten Frauen in der ehemaligen DDR berufstätig waren, haben sie über die Jahre höhere Rentenansprüche angesammelt. „Durch die längere und oft ununterbrochene Berufstätigkeit konnten sie mehr in die Rentenkasse einzahlen“, erklärt Volkswirtin Widmann.

Private Vorsorge unerlässlich

Dennoch wird die gesetzliche Rente kaum ausreichen, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Private Vorsorge ist deswegen unerlässlich. Und das gerade für Frauen. Allerdings sorgen nur 14 Prozent der Frauen überhaupt mit Wertpapieren für das Alter vor, obwohl 58 Prozent mit der Altersabsicherung unzufrieden sind. Zwar sollten Anlegerinnen beachten, dass eine Anlage in Investmentfonds Kursschwankungen unterliegt, die sich negativ auf den Wert der Anlage auswirken können, aber gerade Wertpapiere lohnen sich für Frauen, da sie besonders auf die Rendite achten müssen. Nicht nur, weil sie eine geringere Rente erhalten werden, sondern auch, weil sie durchschnittlich länger leben.

Gerne beraten wir Sie zu Ihren Möglichkeiten, geben Ihnen wertvolle Tipps – natürlich zugeschnitten auf Ihre individuelle Situation. Probieren Sie es einfach aus, nutzen Sie unsere langjährigen Erfahrungen und fühlen Sie sich eingeladen vorbeizukommen.

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8. März 2019

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