2. Oktober 2019

Wenn der Geldautomat kein Geld ausgibt

Aufgrund der aktuellen Berichterstattung informiert die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien über weitere Details zur Manipulation von Geldautomaten.

Bei der angewandten Methode handelte sich um das sogenannte Cash Trapping, einer Methode Banknoten mittels Manipulation der Geldausgabeklappe abzufangen. Kriminelle bringen dabei eine Verblendung auf der Geldausgabeklappe an die bewirkt, dass sich diese nicht öffnet.

Hörbar ist, dass der Geldautomat das Geld in den Geldausgabeschacht gibt, die Klappe bleibt aber geschlossen. Damit der Geldautomat die Banknoten nach wenigen Sekunden nicht automatisch wieder einzieht, ist die aufgesetzte Verblendung an der Innenseite mit einer Klebefolie oder einem Klebstoff versehen. Im ersten Moment wirkt es so, als ob der Geldautomat defekt ist.

Woran ist ein manipulierter Geldautomat erkennbar?

Erkennbar ist dieser beispielsweise anhand einer aufgesetzten Verblendung an der Geldausgabeklappe.

Wie können sich Kunden schützen?

Auch gut gesicherte Geldautomaten sind von einer fehlerfreien Technik abhängig. Somit kann es sich in Ausnahmefällen tatsächlich um einen Defekt des Geldautomaten handeln. Erst wenn sich die Geldausgabeklappe nicht wie gewöhnlich öffnet, empfiehlt es sich genauer hinzuschauen:

  1. Prüfung, ob auf der Geldausgabeklappe ggf. eine Verblendung aufgesetzt wurde.
  2. Bleiben Sie, auch bei Unsicherheit, am Geldautomaten stehen und informieren Sie einen Filialmitarbeiter/in. Bei Geldautomaten im Außenbereich, rufen Sie bitte in der Filiale an.
  3. Außerhalb der Öffnungszeiten nimmt die Polizeidirektion Görlitz die Hinweise unter 03581 / 468–0 entgegen.

Zittau, 2. Oktober 2019

2. Oktober 2019

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