13. November 2017

„Wir freuen uns auf viele Bewerbungen“ – Im Gespräch mit den Ausbildern der Sparkasse

Und wieder heißt es: Wir sind auf der Suche nach neuen Auszubildenden und Studenten. Bewerbungen werden gern bis zum Jahresende entgegengenommen. So vielfältig und spannend wie die Ausbildung ist auch der Arbeitsalltag unserer Ausbilder.

Dennis Scholze, BA-Student im 3. Semester, hat mit Sylvia Häntsch und Jeanett Schellenberger ein kleines Interview geführt.

Was genau ist Ihre Aufgabe bei der Sparkasse?
Als Sachbearbeiter im Personalbereich sind wir für die Organisation der Ausbildung in der Sparkasse zuständig. Dazu gehören ganz unterschiedliche Aufgaben, die den Arbeitsalltag sehr vielseitig gestalten. In Schulen werben wir z. B. im Rahmen von Vorträgen für die Ausbildungswege unseres Hauses, auf Messen informieren wir in zahlreichen persönlichen Gesprächen über die Karrierechancen in der Sparkasse. Wir bearbeiten die eingehenden Bewerbungen für Ausbildung und Studium, führen Vorstellungsgespräche durch und unterbreiten dem Vorstand unsere Vorschläge für die Einstellung neuer Azubis und BA-Studenten. Außerdem planen und organisieren wir den Ablauf der Ausbildung, angefangen bei den Belehrungstagen zum Start über die Einsatzplanung bis hin zu fachlichen Schulungen und Verkaufstrainings. Als hauptamtliche Ausbilder ist es unsere Aufgabe, den jeweiligen Bildungsstand der Azubis zu kontrollieren und entsprechende Entwicklungsgespräche zu führen. Gerne fungieren wir jederzeit als Ansprechpartner für Hinweise, Wünsche und Sorgen. Auch mit unseren Theorie-Partnern, der Berufsakademie in Dresden und der Berufsschule in Bautzen, stehen wir rege in Kontakt, um das Erreichen des Ausbildungszieles verfolgen zu können. Zum Ende der Ausbildung bzw. des Studiums fällt schließlich auch die Vorbereitung einer Übernahmeentscheidung in unser Resort.

Was für Aufgaben fallen außerhalb der Arbeit mit den Azubis an?
Darüber hinaus sind wir Ansprechpartner zum Thema Praktikum und bearbeiten die entsprechenden Bewerbungen um die begehrten Plätze. Wir nehmen auch Anmeldungen unserer Mitarbeiter für Seminare und Lehrgänge vor und sind bei Inhouse-Veranstaltungen Ansprechpartner für Dozenten. Außerdem verwalten wir die hauseigene Bibliothek und erstellen Statistiken zur Entwicklung der Ausbildung in unserem Haus.

Wie sind Sie in diese Position gekommen?
Fr. Häntsch: Nach meiner Ausbildung in der Sparkasse war ich zunächst in der Filiale Neugersdorf tätig. Danach war ich im Bereich Marktsekretariat für das Beschwerde- und Qualitätsmanagement verantwortlich. 2007 wechselte ich schließlich in die Personalabteilung und kümmere mich nun schon seit 10 Jahren um unsere Azubis und Studenten.
Fr. Schellenberger: Auch ich habe meine Ausbildung in der Sparkasse absolviert. Danach habe ich als Kundenberaterin in verschiedenen Filialen gearbeitet, bis mich mein Weg 2010 in die Personalabteilung führte.

Haben Sie sich bewusst für die Arbeit mit Auszubildenden entschieden?
Natürlich haben wir uns bewusst dafür entschieden. Nach der Betreuung von Kunden wollten wir die Sparkasse mal aus einer anderen Perspektive kennenlernen und die Arbeit mit Auszubildenden bot dafür eine tolle Gelegenheit. Jetzt haben wir die Möglichkeit, junge Menschen bei der Gestaltung ihrer Zukunft begleiten und unterstützen zu können.

Was sind die größten Herausforderungen in diesem Job?
Mit den unterschiedlichen Charakteren richtig umzugehen. Jeder Azubi ist anders und das ist ja auch gut so. Dementsprechend unterschiedlich sind auch die Motivation, die Vorstellungen von der Zukunft, die Stärken und Entwicklungsfelder. Daher benötigt jeder eine ganz individuelle Betreuung auf seinem persönlichen Weg zur erfolgreichen Abschlussprüfung. Das ist spannend, aber nicht immer ganz einfach.

Welche Momente sind Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?
Das sind eindeutig die jährlichen Treffen mit allen Azubis. Es ist für uns stets eine große Freude, wenn wir mal außerhalb der Sparkasse zusammenkommen und in lockerer Atmosphäre Zeit miteinander verbringen. Für diese Treffen planen wir dann immer besondere gemeinsame Aktivitäten. Beim letzten Treffen im Kletterwald Großschönau haben die Azubis zum Beispiel Flöße gebaut, die anschließend zu Wasser gelassen und getestet wurden. Auch wir wurden zu einer Probefahrt überredet und sind sogar trocken ans Ufer zurückgekehrt. Das war ein toller Nachmittag, dem ein gemütlicher Grillabend folgte. Daran erinnern wir uns jederzeit gerne…

Geht man sich im gleichen Büro irgendwann auf die Nerven?
Bevor es dazu kommt, geht immer einer raus…

Wurden Sie schon von Azubis an den Rand des Wahnsinns gebracht?
Auch das ist natürlich schon vorgekommen. Gott sei Dank haben wir uns stets schnell wieder davon erholt…

Machen Sie Ihren Job gerne?
Meistens. Es sei denn, es tritt wieder der Fall mit dem vorübergehenden Wahnsinn ein.

Gibt es noch etwas, was Sie loswerden möchten?
Wir freuen uns natürlich auf zahlreiche Bewerbungen für den Ausbildungsstart 2018, die wir gerne bis zum Jahresende entgegennehmen!

13. November 2017

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